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SERVICE GILT WAS IN GENF

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IN DER SCHWEIZER VERWALTUNGSMETROPOLE KONZENTRIEREN SICH INTERNATIONALE UNTERNEHMEN GANZ AUF IHR KERNGESCHÄFT. BILFINGER BERGER ENTLASTET GLOBAL PLAYER WIE CATERPILLAR BEI DER BEWIRTSCHAFTUNG IHRER LIEGENSCHAFTEN.

Weltkonzerne wie Caterpillar sind ständig in Bewegung. Die internationalen Mitarbeiter pendeln zwischen den Firmenstandorten. Je nach Marktsituation werden Abteilungen erweitert oder verschmolzen, ganze Arbeitsgruppen wechseln bei neuen Projekten ihre Schreibtische. Für die rund 500 Mitarbeiter von Caterpillar in Genf gehört der permanente Umbau ihrer Bürolandschaft zum Alltag. Manch einer geht sogar mehrfach im Jahr mit seinem Arbeitsplatz auf Wanderschaft.

Im europäischen Hauptquartier des weltgrößten Baumaschinenherstellers organisiert Cédric Cassard gemeinsam mit zwei Kollegen die Umzüge – 520 waren es allein im letzten Jahr. Cassard ist Mitarbeiter von HSG Zander, einer Beteiligungsgesellschaft von Bilfinger Berger Facility Services. „Die Kunst besteht darin, die Auflagen der amerikanischen Konzernzentrale, die arbeitsrechtlichen Normen und die Sicherheitsregeln mit den Vorstellungen der Mitarbeiter unter einen Hut zu bringen.“ Cassard plant die Arbeitsplatzumzüge am Computer bis auf den Quadratzentimeter genau. So geht das Möbelrücken, PC-Verkabeln, Telefonumstecken dann in knapp einer Viertelstunde über die Bühne.

KONTROLLE VON BEWIRTSCHAFTUNGSKOSTEN
Das Umzugsmanagement ist eine von insgesamt achtzehn Dienstleistungen, die Bilfinger Berger für Caterpillar in Genf erledigt. Die Palette reicht von der Pflege der Grünflächen über die Wartung der Klimaanlage bis zur Planung und Kontrolle der Bewirtschaftungskosten für die 29 000 Quadratmeter große Firmenanlage. Facility-Management heißt der Oberbegriff für dieses Serviceangebot. „Bis hin zur Verwaltung können wir unseren Kunden die allermeisten Aufgaben abnehmen, die nichts mit ihrem Kerngeschäft zu tun haben“, sagt Hans-Peter Bursa, Geschäftsführer von HSG Zander, Schweiz. „Wir halten ihnen buchstäblich den Rücken frei.“

Facility-Manager sind wahre „Möglichmacher“. So sieht es auch Emilio Abadin, der am Standort Genf eine ganze Reihe von Kunden betreut. Er ist nicht nur für das Gebäude von Caterpillar verantwortlich, sondern kümmert sich auch um die Niederlassungen von Colgate und Lexmark. Ein abwechslungsreicher Job. „Ich setze mich regelmäßig mit den Kunden zusammen, um aus erster Hand zu erfahren, ob sie zufrieden sind, was sie brauchen. Und natürlich bin ich immer in Kontakt mit meinen Mitarbeitern, den Subunternehmern, den Lieferanten“, erzählt er. Abadin selbst hatte früher ein kleines Dienstleistungsunternehmen, sprach aber „kaum drei Worte Englisch“. Bei HSG Zander erhielt er Weiterbildungsmöglichkeiten, besonders in den Fremdsprachen. Nun jongliert er im internationalen Genf mit Sprachen und Zahlen. „Ich habe die Kosten im Blick, optimiere die Prozesse und bilde meine Mitarbeiter weiter, damit sie mithalten können.“ Auch Umweltschutz und Energieeffizienz liegen ihm am Herzen: „Ich suche ständig Lösungen, wie wir Strom und Wasser einsparen können. Für unsere Kunden ist es sinnvoll, in diesen Bereich zu investieren.“

René Gisiger, Personalchef bei Caterpillar in Genf, ist von der Arbeit seiner externen Facility-Manager überzeugt: „Unser Job sind exzellente Baumaschinen; davon sollte uns nichts ablenken. HSG Zander kümmert sich um die optimale Bewirtschaftung unserer Gebäude. Unsere Zusammenarbeit ist ein Gewinn für alle.“

SCHWARZ AUF WEISS: LEISTUNG AUS EINER HAND
Für Gigi Chatriant und Radia Benteboula, ebenfalls von HSG Zander, die in adretten blau-weißen Uniformen die Besucher von Caterpillar empfangen, gehört Multikultur zum Arbeitsalltag. Mehr als zwanzig Nationalitäten arbeiten hier unter einem Dach. Die beiden Empfangsdamen sprechen fließend Englisch und Französisch, dazu etwas Deutsch, Hebräisch und Spanisch.

Auch für Hocine Meskine und seine Kollegen in der Pförtnerloge ist Internationalität eine Selbstverständlichkeit: „Caterpillar hat viele Kunden in Übersee. Wegen der Zeitverschiebung sind nachts immer ein paar Dutzend Mitarbeiter hier im Haus, um zu telefonieren und die internationalen Geschäfte abzuwickeln.“ Für Hocine Meskine bedeutet das Schichtarbeit, denn der Platz des Pförtners muss rund um die Uhr und an sieben Tagen der Woche besetzt sein.

Seit Bilfinger Berger das Facility-Management für das Caterpillar-Gebäude übernommen hat, wurde jede einzelne Dienstleistung auf ihre Wirtschaftlichkeit geprüft und entsprechend optimiert. „Ein Prozess, der niemals abgeschlossen ist“, sagt Abadin, der gerade wieder mit René Gisiger von Caterpillar zusammensitzt. Dass er seine Kunden persönlich berät und betreut, ist ihm ebenso selbstverständlich, wie die Leistung seiner Teams regelmäßig zu messen und zu bewerten: „Wie schnell haben wir die Störungen in technischen Bereichen wie Heizung oder Klima behoben? Haben wir die Teppichböden gründlich gereinigt? War das Preis-Leistungs-Verhältnis beim Catering angemessen?“ Caterpillar soll schwarz auf weiß sehen, welche Leistungen in welcher Qualität erbracht wurden, und Emilio Abadin selbst will möglichst frühzeitig erkennen, wo Verbesserungen möglich sind: „Facility-Management heißt für mich, dem Kunden das zu geben, was er braucht, bevor er weiß, dass er es braucht.“

HSG ZANDER IST INTERNATIONAL UNTERWEGS – FACILITY-MANAGEMENT FÜR WELTUNTERNEHMEN
HSG Zander, eine Beteiligungsgesellschaft der Bilfinger Berger Facility Services, ist in mehr als 20 europäischen Ländern präsent. „Wir bringen die Mehrsprachigkeit und den Top-Service mit, den die internationalen Kunden in der Schweiz nachfragen“, sagt Hans-Peter Bursa, Geschäftsführer von HSG Zander, Schweiz. Zu seinen Kunden gehören neben Caterpillar auch multinationale Konzerne wie Colgate Palmolive, Lexmark, IBM oder Alstom, für die HSG Zander nicht nur Verwaltungsimmobilien, sondern auch Produktionsstätten betreut. Für die 58 Produktions- und Verwaltungsgebäude von Alstom bündelte das Unternehmen Services in einer Hand, die zuvor von 55 unterschiedlichen Dienstleistern erbracht worden waren. (si)

Text: Gundula Englisch, Fotos: Eric Vazzoler
Bilfinger Berger Magazin 1/2010

Facility-Management für Weltunternehmen
HSG Zander, eine Beteiligungsgesellschaft der Bilfinger Berger Facility Services, ist in mehr als 20 europäischen Ländern präsent. “Wir bringen die Mehrsprachigkeit und den Top-Service mit, den die internationalen Kunden nachfragen”, sagt Hans-Peter Bursa, Geschäftsführer von HSG Zander, Schweiz. Zu seinen Kunden gehören neben Caterpillar auch multinationale Konzerne wie Colgate Palmolive, Lexmark, IBM oder Alstom. (si)

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