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Wie sehen Mitarbeiter von Bilfinger Berger die Zukunft ihrer Stadt?

ABU DHABI: AYAZ M. KHAN, 56, GESCHÄFTSBEREICHSLEITER BEI BILFINGER BERGER POWER SERVICES
Abu Dhabi ist international. Allein in meinem Geschäftsbereich haben wir 28 verschiedene Nationalitäten. Ich selbst bin Pakistaner, habe aber auch Freunde aus dem Iran, aus Frankreich, Großbritannien und Japan. Abu Dhabi wächst rasant, denn die Ölreserven der Stadt und der Boom im Immobiliensektor wirken wie Magnete auf internationale Investoren und multinationale Organisationen. Abu Dhabi ist das reichste der Arabischen Emirate und die Bewohner genießen die Sicherheit hier, denn harte Strafen lassen die Verbrechensrate gegen null gehen. Die Stadt hat für jeden etwas, ist ein Treffpunkt der Kulturen oder auch ein Einkaufsparadies. Ich liebe am meisten die wundervollen Strände, an denen ich jederzeit unbeschwert spazieren gehen kann.

Ayaz Khan

 

VANCOUVER: KATE SPEIR, 30, PROJEKTENTWICKLERIN BEI BILFINGER BERGER BOT
Gerade jetzt ist es sehr spannend, in Vancouver zu leben, denn wir sind Gastgeber der Olympischen Winterspiele 2010. Direkt vor meinem Bürofenster zählt die Olympia-Uhr den Countdown bis zu den Spielen. Sie erinnert uns ständig daran, wie viel Zeit noch bleibt, um alles fertig zu stellen. Ein großes Projekt ist das False Creek Olympiadorf, das unter Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit entsteht: Es gibt keine räumliche Trennung von Wohnen, Arbeiten, Freizeit, alles ist zu Fuß zu erreichen. So kann bei den Bewohnern ein Gemeinschaftsgefühl entstehen.Wenn die Sportler wieder weg sind, wird das Dorf in ein großes Wohngebiet umgewandelt.Wir brauchen dringend neuen Wohnraum, denn der Zuzug nach Vancouver ist seit Jahren ungebrochen.

 

 

WARSCHAU: TOMASZ KALEJTA, 37, GESCHÄFTSBEREICHSLEITER BEI BILFINGER BERGER INDUSTRIAL SERVICES
Früher war der Kulturpalast, ein Geschenk der damaligen Sowjetunion, praktisch das einzige Hochhaus in der Innenstadt. Jetzt ist er umringt von modernen Bürotürmen, in denen westliche Firmen ihren Sitz haben. Die Öffnung zum Westen hat Warschau einen richtigen Schub gegeben. Es wird wahnsinnig viel gebaut, auch zahlreiche Hotels. Viele davon sind so günstig, dass auch kleinere Geschäftsleute aus der Ukraine und Russland sich einen Aufenthalt leisten können. Sie kommen in großer Zahl, um hier Geschäfte zu machen – der riesige russische Markt beim Stadion ist nur die Spitze des Eisbergs. Die Polen sind fasziniert vom Westen, und sie haben gleichzeitig ein herzliches Verhältnis zu ihren östlichen Nachbarn, deren Mentalität sie gut verstehen: Das istWarschaus Chance.

 

 

SYDNEY: SOPHIE POOLE, 30, PROJEKTMANAGERIN BEI BILFINGER BERGER AUSTRALIA
Ich bin vor drei Jahren von London nach Sydney gezogen und mag die Stadt sehr. Hier kommen die unterschiedlichsten Kulturen zusammen, Sydney vibriert förmlich von Leben. Man kann immer im Freien sein, es gibt die vielen Strände, die Nationalparks und die vornehmen Freiluftrestaurants am Hafen, wie hier am Woolloomooloo-Kai oder am Circular Quay, wo man direkt auf die Oper blickt. Sydney hat einfach alles: hervorragende Jobs und ein reiches Angebot an kulturellen und sportlichen Aktivitäten. Doch die Stadt hat auch elementare Probleme zu bewältigen, etwa die Wasserversorgung der wachsenden Bevölkerung: Dafür müssen wir Lösungen finden.Wenn uns das gelingt, wird Sydney auf der Rangliste der beliebtesten Weltstädte den ersten Platz einnehmen, denn nirgendwo kann man seinen Lebensstil freier gestalten.

 

 

ABUJA: MICHAEL NWOYE, 62, BAULEITER BEI JULIUS BERGER NIGERIA
Neulich war ich mit meiner Frau in Rom, und ich sagte zu ihr: Rom ist so reich an Geschichte, aber Abuja ist schöner! Abuja ist eine der wenigen Städte, die in den vergangenen Jahrzehnten komplett neu entstanden sind. Die vielen hochmodernen Gebäude wie zum Beispiel das Velodrom, die genauso gut sind wie in europäischen Städten. Die gepflegten Straßen, an denen üppige Blumen blühen. Die vielen Bäume in der Stadt: Diese Mischung ist es, die mich glücklich macht. Natürlich haben wir auch Probleme: Abuja wächst, und die Infrastruktur, das Schul- und Gesundheitsangebot, der öffentliche Nahverkehr können kaum mithalten. Aber insgesamt bin ich immer froh, wenn ich durch Abuja fahre. Dies ist deine Stadt, denke ich dann stolz.

 

 

MÜNCHEN: CLAUDIA VEIT, 45, BAUINGENIEURIN BEI BILFINGER BERGER TUNNELBAU
Die Zukunft von München zeigt sich für mich im Stadtteil Trudering-Riem. Der Münchner Osten hat sich in den letzten Jahren sehr verändert: Die neue Messe, neue U-Bahn-Haltestellen und Wohngebiete wurden gebaut.Trudering-Riem ist eine wunderbare Mischung: Die Angebote sind städtisch, die Atmosphäre dörflich. Für meine Kinder ist es ein guter Ort zum Aufwachsen. Es gibt viele kulturelle Angebote und die Menschen engagieren sich, zum Beispiel im Elternbeirat unserer Grundschule. Das ist auch nötig: Die kommunalen Infrastrukturen halten bei dem Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum nicht mit. In den Kindertagesstätten kommen oft 120 Bewerber auf 20 freie Plätze, und es fehlen weiterführende Schulen. München versteht sich als „Weltstadt mit Herz“. Das bedeutet aus meiner Sicht, dass weiter für Familien investiert werden muss.