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Bilfinger BergerBilfinger Berger Magazin 2/2009

Große Worte

„Die Freundschaft ist eine Kunst der Distanz, so wie die Liebe eine Kunst der Nähe ist.“
(Sigmund Graff, deutscher Schriftsteller)

„Willst du dich am Ganzen erquicken, so musst du das Ganze im Kleinsten erblicken.“
(Aus Goethes „Faust“)

„Ich bin viel mit Erwachsenen umgegangen und habe Gelegenheit gehabt, sie ganz aus der Nähe zu betrachten. Das hat meiner Meinung über sie nicht besonders gut getan.“
(Aus Antoine de Saint-Exupérys „Der Kleine Prinz“)

Kaleidoskop

KOMM MIR NICHT ZU NAH

Komm mir nicht zu nah (Foto: Silke Körber/photocase)

Menschen brauchen Nähe – und Distanz. Nur vertraute Menschen lässt man in der Regel bis in die intime Zone heran, die im westlichen Kulturkreis laut Psychologen einen Radius von 50 Zentimetern hat. Dringt ein nicht vertrauter Mensch in diese Zone ein – etwa in einer überfüllten Bahn oder im Aufzug – vermeiden wir Blickkontakte und signalisieren nonverbal: „Rück mir nicht noch näher auf die Pelle!“ Gespräche finden gewöhnlich in der persönlichen Zone statt, die einen Abstand zwischen 0,5 und 1,5 Metern diktiert. In dieser „Handschlag-Entfernung“ fühlen wir uns nicht bedroht. In der sozialen Zone spielen sich viele Kontakte im Berufsleben ab: Das ist die Entfernung zwischen Schreibtisch und Besucherstuhl oder der Abstand zum Vorgesetzten bei Meetings am Besprechungstisch: 1,5 bis 3,5 Meter.

(Foto: Silke Körber/photocase)
Bilfinger Berger Magazin 2/2009