In Deutschland stehen Public Private Partnerships (PPP) im Gesundheitswesen noch ganz am Anfang, auf den britischen Inseln und in Australien sind sie dagegen weitverbreitet. Als Partner im britischen Gesundheitswesen hat Bilfinger Berger in den letzten Jahren große Kliniken in Hull und Gloucester verwirklicht. Dort wurden komplizierte und kostenintensive Gesundheitsleistungen gebündelt, um Patienten im medizinischen Ernstfall besser versorgen zu können.
Zunehmend rückt auch die medizinische Grundversorgung in den Vorstädten ins Blickfeld.Im Nordwesten Englands plant, baut, finanziert und betreibt Bilfinger Berger BOT in einer Projektgesellschaft mit der öffentlichen Hand lokale Kliniken und Gesundheitszentren, eines davon ist das Primary Care Center von Litherland.
Im australischen Melbourne entwickelt Bilfinger Berger BOT das Royal Women’s Hospital, das 2008 in Betrieb gehen soll. Das Projekt mit einem Volumen von knapp 200 Millionen Euro gilt als richtungweisend für zukünftige PPPAusschreibungen im Staat Victoria und wurde 2005 als „PPP Deal of the Year“ für den asiatisch-pazifischen Raum ausgezeichnet. (si)
