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Bilfinger BergerGlossar

E – K

EBIT
Abkürzung für ‚Earnings before Interest and Taxes‘. Ergebnis vor Zinsen und Steuern. In der Rechnungslegung von Bilfinger Berger wird das EBIT als Messgröße für das operative Ergebnis verwendet.

Eigenkapitalquote
Kennzahl für die Finanzierungsstruktur. Sie gibt den Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital an.

Eigenkapitalrendite
Ertragskennzahl, die das Verhältnis aus Konzernergebnis und eingesetztem Eigenkapital wiedergibt.

Equity-Methode
Verfahren, mit dem Minderheitsbeteiligungen an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen in den Konzernabschluss einbezogen werden. Hierbei wird der Beteiligungsbuchwert um die Entwicklung des anteiligen Eigenkapitals der Beteiligung fortgeschrieben. Diese Veränderung geht in der Regel in die Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns ein.

Fair value
Betrag, zu dem zwischen sachverständigen, vertragswilligen und voneinander unabhängigen Parteien ein Vermögenswert getauscht oder eine Schuld beglichen werden könnte.

Goodwill
Firmen- oder Geschäftswert. Er resultiert aus der Berücksichtigung von Ertragserwartungen, die über den Substanzwert des erworbenen Vermögens hinaus im Kaufpreis für eine Gesellschaft enthalten sind. Der Goodwill wird unter den Immateriellen Vermögensgegenständen im Anlagevermögen aktiviert und gemäß IFRS 3/ IAS 36 jährlich auf Werthaltigkeit überprüft (Impairmenttest).

IASB
Abkürzung für ‚International Accounting Standards Board‘, London. Im Jahr 1973 gegründete Institution zur Erarbeitung der International Financial Reporting Standards (IFRS).

IFRIC
Abkürzung für ‚International Financial Reporting Interpretations Committee‘, London. IFRIC legt Details zur Auslegung der IFRS fest.

IFRS
Abkürzung für ‚International Financial Reporting Standards‘: Internationale Rechnungslegungsgrundsätze. Sie sollen eine international vergleichbare Bilanzierung und Finanzberichterstattung gewährleisten. Seit 2005 sind die IFRS nach der sogenannten IAS-Verordnung von kapitalmarktorientierten Unternehmen mit Sitz in der Europäischen Union verpflichtend im Konzernabschluss anzuwenden. Die IFRS umfassen auch die noch gültigen ‚International Accounting Standards‘ (IAS).

ISIN-Code
Abkürzung für ‚International Securities Identification Number‘. International gültige Identifikationsnummer für Wertpapiere. Einheitliches System zur Vereinfachung von grenzübergreifenden Transaktionen.

Joint Venture
Kooperation selbständiger Unternehmen zur Realisierung eines gemeinsamen Projekts. Englische Bezeichnung für Arbeitsgemeinschaften.

Kapitalflussrechnung
Betrachtung der Liquiditätsentwicklung / Zahlungsströme unter Berücksichtigung der Mittelherkunfts- und Mittelverwendungseffekte innerhalb des Geschäftsjahres. In der Kapitalflussrechnung werden die Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit, Investitions- und Finanzierungstätigkeit dargestellt.